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24. Februar 2012

Outplacement – imagefreundlicher Personalabbau

Filed under: Allgemein — Sandy @ 11:39

Konzentration auf die Kernkompetenzen, Rationalisierung und Einsparung von Lohn- und Lohnnebenkosten – das sind die Kriterien, mit denen Unternehmen heute ihre Wirtschaftlichkeit erhöhen. Auch wenn die Ertragslage in die roten Zahlen geraten ist oder sich Umstrukturierungen notwendig machen, wird gern „gekappt“, um sich möglichst effizient aufzustellen. Was nicht unbedingt im Unternehmen selbst gehandhabt werden muss, wird ausgelagert und steht dann sogar kostengünstiger zur Verfügung. „Out“ ist „in“ und „Outplacement“ (zum beispiel www.outplacement50plus.com) ist ganz besonders „in“, weil es den Personalabbau imagefreundlich gestaltet.

Eine Dienstleistung für ausscheidende Mitarbeiter
Besonders wenn Führungskräfte oder besonders qualifizierte Mitarbeiter freigesetzt werden, liegt dem Unternehmen daran, ein faires Verhältnis zu demonstrieren. Schließlich gibt es eine brancheninterne Kommunikation, die von solchen Mitarbeitern beeinflusst werden könnte, und ein gewünschtes öffentliches Erscheinungsbild als seriöses Unternehmen, das von solchen Maßnahmen nicht beeinträchtigt werden soll. Deswegen wird den betreffenden Mitarbeitern keine rüde Entlassung angeboten, sondern ein Outplacement, das die Hilfe nach einem neuen Arbeitsplatz unterstützt. Das Unternehmen übernimmt die Kosten für die Beratung eines solchen Arbeitnehmers. Je schneller dieser eine neue berufliche Perspektive gefunden hat, desto geringer werden vertragliche Restlaufzeiten oder Abfindungen strapaziert. Rechtsstreitigkeiten oder öffentlich ausgetragene negative Befindlichkeiten werden vermieden. Außerdem wirkt dieses Verfahren positiv auf die Motivation der verbleibenden Belegschaft. Es rechnet sich also rundherum.

Was gehört zum Outplacement?
Der Arbeitnehmer erhält eine umfassende Analyse seiner beruflichen Perspektiven. In der Regel hilft schon eine Weiterbildungsmaßnahme, um auf dem Arbeitsmarkt einen besseren Stand zu haben, und viele Unternehmen finanzieren auch diese. Hauptsächlich betrifft die Outplacement Beratung des Entlassenen durch einen Outplacement Berater. Dieser hilft dem neuen Arbeitsuchenden bei der Erstellung seiner Bewerbungsunterlagen, bereitet ihn auf Bewerbungsgespräche vor, zeigt ihm neue Bewerbungsmöglichkeiten auf und unterstützt ihn letztendlich noch beim Abschluss des neuen Arbeitsvertrages.
Eine Sonderform ist das „Outsourcing“ – wenn sich nämlich der Mitarbeiter gleich zum Dienstleister (Subunternehmer) für das Unternehmen wandelt.

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