Für alle logistischen Herausforderungen gibt es entsprechende Lösungen. Fässer, Kisten und Kartons sind aber nicht immer die ideale Transportmöglichkeit. Der Big Bag folgt einem einfachen Konzept, ist wiederverwendbar und kann Dinge, die andere Transportbehältnisse nicht können.
Im normalen Leben benutzen wir jeden Tag Tüten in verschiedenen Formen. Plastiktüten sind praktisch, leicht und lassen sich im Leerzustand platzsparend einlagern. Diesem Prinzip folgt auch die Erfindung des Big Bags. Dabei handelt es sich um eine Tüte für grössere Herausforderungen. Sowohl kleine Firmen als auch Industrieunternehmen der Oberliga stehen häufig vor dem Problem, grosse Mengen an schlecht verpackbaren Gütern schnell und zeitsparend transportieren zu müssen. Die „grossen Säcke“ gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Grössen mit entsprechend variabler Belastbarkeit. Durch die Verwendung sehr robuster Materialien halten sie auch höhere Gewichte aus. Die speziellen Schlaufen, die denen einer handelsüblichen Tragetasche im Supermarkt ähneln, erleichtern die Handhabung im Vergleich zu „normalen“ Säcken ungemein.
Für jeden Zweck die richtige Transportlösung
Die Schlaufen vereinfachen sowohl den Transport als auch die Befüllung und Entleerung, weil sich die Öffnung besser fixieren lässt. Die Transportsäcke können in ihren grösseren Ausführungen mehrere hundert Kilogramm bewältigen und sind in Formaten erhältlich, die bis zur Standardgrösse einer Europalette reichen. Aber auch die kleineren und kleinsten Varianten sind für die unterschiedlichsten Aufgaben geeignet. Welcher Big Bag in Frage kommt, hängt dabei natürlich auch von den spezifischen Anforderungen ab. Beim Transport von Lebensmitteln ist beispielsweise nicht nur die maximale Traglast der Taschen von Belang, sondern auch die Lebensmittelechtheit des verwendeten Materials. Sollen hingegen Metallteile transportiert werden, ist eine robuste Auslegung wichtig, damit etwaige scharfe Kanten die Säcke nicht beschädigen.
Kreativität beim Einsatz
Die Vielseitigkeit dieser Logistiklösung ist eine ihrer bestechenden Eigenschaften. So kommen viele Kunden auf Ideen, die vom Hersteller zunächst gar nicht in Betracht gezogen wurden. Ein Beispiel dafür ist die Verwendung der grossen Säcke als rasch verfügbare Barriere gegen Hochwasser. In kürzester Zeit lassen sie sich mit Sand oder einem anderen geeigneten Material füllen; durch die einfache Konstruktion sind sie rasch an den gewünschten Ort zu bringen. Verwendet man besonders grosse Ausführungen, kann sogar auf einen Verschluss an der Oberseite verzichtet werden. Anstatt tausende von kleinen Sandsäcken zu befüllen und mühsam zu stapeln kann eine vergleichsweise kleine Zahl von Big Bags den gleichen Zweck erfüllen.
Entsorgung leicht gemacht
Spezielle Varianten, die verschliessbar und gegebenenfalls mit Öffnungen für die dosierte Entleerung versehen sind, kommen dort zum Einsatz, wo das Schüttgut möglicherweise Gesundheits- oder Umweltschäden verursachen könnte. Entsorgungsfirmen setzen daher schon lange auf die bewährten Säcke, um beispielsweise mit Asbest belasteten Schutt oder Filterstäube aus Industrieanlagen zu transportieren. Selbst der Austritt von Flüssigkeiten ist in der Regel kein Problem. Da sie leicht zu reinigen sind, können die Transportsäcke in vielen Fällen auch ohne Weiteres wiederverwendet werden.
